"Christof Griese gilt als einer der umtriebigsten und experimentierfreudigsten Jazzmusiker dieser Stadt und hat wie kaum ein anderer die hiesige Jazzszene geprägt. Der Ideenreichtum des ehemaligen Bernd Konrad - und Dave Liebman - Schülers wurde vor kurzem ausgezeichnet. Für sein "Double Drums Project" erhielt er den Studiopreis 2000. Zudem erstellte er in Zusammenarbeit mit radio kultur seine neueste CD, die im Herbst auf den Markt kommen wird." Tagesspiegel 30.7.2000

"Herausgekommen ist eine Platte mit neun Stücken, auf der Griese seinen voluminösen Saxofonton mit atmosphärischen Synthesizerklœngen, funkigem E-Piano-Sound und federnden Gitarrensoli kollidieren läßt. Ansonsten dominiert auf "Electric 5" die klassische Interaktion zwischen Jazzmusikern. Keine Revolution also, sondern eher eine Weiterführung eines gemeinsamen Weges von Griese und Schäuble. Auf "Electric 5" werden vor allem im rhythmischen Bereich neue Wege beschritten." Berliner Morgenpost 1.2.2000

"Grieses Kompositionen setzen markante Akzente". Einer der aktivsten Haupstadt-Jazzer mit einem großartigen Mitschnitt, in dessen Mittelpunkt der fulminante doppelte Baß-Einsatz von Thomy Jordi und Joe Williamson sowie Grieses Saxophon-Können steht. Das Sextett agiert mit Spielfreude (und manchmal auch Spielwut) zwischen Nachdenklichkeit und Ekstase. Parker, Coltrane - und Grieses Kompositionen - setzen markante Akzente. - tip Berlin 17/98

"Ausschließlich eigene Werke aus der Feder von Christof Griese (Sax) und Niko Schœuble (Drums) hat das Quartett mit dem polnischen Ausnahmepianisten Leszek Mozdzer eingespielt. Man tendiert mehr zum Neo oder Hardbop, mal eher zu Modern Jazz, zeigt jedoch, daß das Ensemble keinen internationalen Vergleich zu scheuen braucht." - tip-magazin

"Eine CD mit einem derartig gut gelungenen Mix unterschiedlichster Stile und Ideen unbeschwert klingen zu lassen, ist bei den teilweise sehr komplexen Kompositionen eine Glanzleistung. Insgesamt eben "einfach schön" das Ganze." - 07.09.99 tonwerk.de

"Blue Notes: Der Baß murmelt gemächlich ein sanft auf- und absteigendes Motiv, ein Piano streut Akkorde in lockerer Folge, das Schlagzeug markiert unregelmäßig rhythmische Strukturen, dann zwei Saxophone mit einer schwebenden Melodie. 'Minnehaha' ist der Titel dieser Komposition, geschrieben vom Saxophonisten Christof Griese. Es ist das wohl schönste von zehn Stücken, die das Christof Griese Quartett auf seiner CD 'New Friends' (JAZZ4EVER Records) prœsentiert, und ist typisch für das musikalische Konzept der Band. Christof Griese gehört zum Kern der Berliner Jazzszene. Die Mischung aus Konzertroutine und Studiospontanität bekommt der CD hörbar gut." - Tagesspiegel 8.2.98

" Wenn die 'direct to digital two track master' eingespielten Aufnahmen dennoch wie eine sorgsam geplante Generalanalyse menschlicher Emotionen wirken, dann gibt es dafür gleich mehrere plausible Gründe. Zum einen die klugen Kompositionen oder etwa das flexible Drumming Schœubles, aber vor allem der warme, empfindsame Ton, den Christof Griese sowohl am Tenor-, als auch am Sopransaxophon oder and der Altflöte erzeugt. Der Name des Berliners sollte spätestens nach dieser Platte ganz vorne in der nationalen 'Top Ten' der Nachwuchs-Jazzer zu finden sein." - Jazz Podium 5/97

"Die Ursprünge für Musik mit dem unverwechselbaren Flair einer pulsierenden, ruhelosen Metropole wœhnte man bislang allenfalls in New York. Nun besitzt auch Deutschland Derartiges. Nennen wir es Hauptstadt-Jazz." - Jazzpodium 10/96

"Ausschließlich eigene Werke aus der Feder von Christof Griese (Sax) und Niko Schœuble (Drums) hat das Quartett mit dem polnischen Ausnahmepianisten Leszek Mozdzer eingespielt. Man tendiert mehr zum Neo oder Hardbop, mal eher zu Modern Jazz, zeigt jedoch, daß das Ensemble keinen internationalen Vergleich zu scheuen braucht." - tip - magazin (inklusive Playalongs fast aller Stücke...)

"Wenn man sich dann gerade auf ein lyrisches Blœser - Motiv von Christof Griese eingestellt hat, läst dessen Tenor - oder Sopransax schon die besinnliche Stimmung auf in Passagen voll feuriger Impulsivität. Der ehemalige Schüler von Bernd Konrad und David Liebman beeindruckt durch seinen Ideenreichtum." - stereoplay 3/91

"Tolle Töne, toi, toi, toi" - Tagesspiegel 19.12.91

"Sinnlich bis sinnertrunken ... bieten außerst musikalischen Sommerjazz. So hervorragend gespielt, daß man kaum zu entscheiden vermag, welcher der Musiker da noch herausragen könnte. Die wehrhafte CD ist mein Hintergrund - Sommer - Hit 1993 geworden; und hält sogar im Herbst noch an. Und welch seltene Tugend der CD-Hersteller: Sie haben an Dramaturgie gedacht." - taz 2.10.93